Ein CarPlay-Interface braucht ein Display, auf dem es sein Bild ausgeben kann. Hat dein Fahrzeug ein originales Werksdisplay — auch ein kleines —, stehen die Chancen gut. Fahrzeuge ganz ohne Display brauchen eine andere Lösung, zum Beispiel ein Austauschgerät; dazu beraten wir ehrlich, was sinnvoll ist.
Die Head-Unit ist der Rechner hinter dem Display. Ihre Version entscheidet, welches Interface kompatibel ist — und ob die Bedienung über die originalen Tasten und den Dreh-Drück-Regler funktioniert. Jeder Hersteller hat eigene Namen dafür: Bei Mercedes-Benz heißen die Generationen NTG (Comand, Audio 20, MBUX), bei BMW iDrive (CIC, NBT, EVO), bei Audi MMI (2G, 3G, MIB), bei Volkswagen Composition Media, Discover Media und Discover Pro. Bei Kia sind es UVO und Kia Connect Display Audio, bei Hyundai Display Audio und Bluelink, bei Toyota Touch 2 und Smart Connect, bei Opel IntelliLink und Multimedia Navi, bei Range Rover InControl Touch, Touch Pro und Pivi Pro, und bei Fiat Uconnect.
Du musst die Version nicht selbst herausfinden: Modell und Baujahr reichen in den meisten Fällen, im Zweifel klärt es die Fahrgestellnummer. Genau das passiert bei unserem kostenlosen Fahrzeugcheck.
Je nach Interface läuft CarPlay kabellos oder per USB. Kabellos ist komfortabler im Alltag; die Kabelvariante lädt das Handy gleichzeitig. Welche Varianten für dein Fahrzeug verfügbar sind, sagen wir dir mit dem Angebot — beide werden über die originalen Bedienelemente gesteuert.
Das Interface wird hinter der Verkleidung verbaut, die Kabel laufen entlang der Werkswege — im Sichtbereich ändert sich nichts. Nach dem Einbau wird die Kopplung getestet, die Bedienung erklärt und der Fehlerspeicher ausgelesen. In der Regel ist alles an einem Termin erledigt.
